Artikel vom 25.06.2001
| «Ich habe viel mit Start-ups zu tun» 25.6.2001old. Bruno Dalle Carbonare (40) sitzt als Vertreter des «Wissens- und Technologie-Transfers» (WTT) der Universität Basel im Beirat. Als WTT-Leiter, aber auch als selbstständiger Unternehmer und Berater von rund zehn Start-up-Firmen im Life-Sciences-Bereich steht er täglich im Kontakt zu Neuunternehmern. BaZ: Nach welchen Kriterien beurteilen Sie die Unternehmen, die sich am Projekt «Neuunternehmer des Monats» beteiligen? Bruno Dalle Carbonare: Ich will vor allem wissen, womit die Firmen Geld verdienen wollen – denn die tollste Idee ist ohne Markt nichts wert. Wie sieht also das Geschäftsmodell aus und wie einzigartig ist es? Wie beurteilen Sie das Projekt bisher? Ich finde es wichtig, dass die Förderung und Unterstützung von Neuunternehmen ein gesellschaftliches Thema ist. Jede Initiative ist ein weiterer Stein im Mosaik – und das ganze Mosaik zeigt den Zustand der gesamten Gesellschaft. Somit bringt jedes Projekt in diesem Bereich etwas. Braucht es mehr staatliche Unterstützung für Neuunternehmen? Man könnte den Hebel bei den Rahmenbedingungen ansetzen: Die langen und aufwändigen Bewilligungsverfahren beispielsweise machen vielen Jungunternehmern das Leben unnötig schwer. Ich bin jedoch gegen staatliche Geldinvestitionen in einzelne Unternehmen. |